Serdar Tasci wechselte einst vom VfB Stuttgart zu Spartak Moskau, spielte zuletzt in der Türkei bei Basaksehir. Foto: imago

Aktuell ist Serdar Tasci ohne Verein. Ans Karriereende denkt der frühere Kapitän des VfB Stuttgart aber noch lange nicht. Wir haben mit ihm über seine Pläne gesprochen.

Stuttgart - Wenn an diesem Wochenende die Fußball-Bundesliga ihre Saison fortsetzt, schaut auch Serdar Tasci gespannt zu. Der frühere Kapitän des VfB Stuttgart hat einst mit den Weiß-Roten ein Geisterspiel bei Lazio Rom erlebt, im Achtelfinale der Europa League unterlag der VfB im März 2013 1:3 und schied aus. Nun ist Tasci neugierig, wie die aktuellen Bundesligaprofis mit der Herausforderung in leeren Stadien umgehen. neugierig ist er auch, was die Zukunft für ihn bereithält.

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„Ich halte mich nach wie vor fit und fühle mich gut. Ich kann mir vorstellen, noch drei, vier Jahre auf hohem Niveau zu spielen“, sagt der 33-Jährige. Im August 2013 hat der Abwehrspieler den VfB verlassen, wechselte zu Spartak Moskau, war kurzzeitig an den FC Bayern ausgeliehen und zuletzt bei Basaksehir in der Türkei aktiv. In dieser Saison ist Tasci aber ohne Vertrag geblieben. An ein Karriereende denkt er aber noch nicht.

Angebot aus China abgelehnt

„Im vergangenen Sommer und auch zuletzt im Winter gab es einige Angebote, die ich mir angehört habe“, sagt der in Esslingen geborene Innenverteidiger, „leider war nicht das Passende dabei, ein wirtschaftlich lukratives Angebot aus China habe ich – auch aufgrund der aktuellen Umstände der Corona-Krise – abgelehnt.“

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Weil die Nachfrage aber durchaus gegeben war, setzt er darauf, dass sich auch in den kommenden Monaten noch einmal Offerten ergeben. „Das alles macht mich zuversichtlich, dass es auch im kommenden Sommer wieder Möglichkeiten für mich geben wird. Mein Wunsch ist, noch einmal bei einem guten Verein in einer der Topligen aufzulaufen.“

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