Die Zahl der Menschen, die sich zu einer Organspende bereit erklären, hat in Baden-Württemberg jüngst einen neuen Tiefstand erreicht. Foto: dpa

Schwieriges Thema Organspende: Transplantationskoordinator Martin Kalus und Schriftstellerin Angela Mohr sind an diesem Samstag beim StN-Stadtschreibtisch zu Gast.

Stuttgart - Den Ort hat die ­Deutsche Stiftung Organspende (DSO) mit Bedacht gewählt: Auf dem ­Stuttgarter ­Schlossplatz organisiert sie am ­kommenden Samstag den Tag der Organspende. Wohl, weil in Stuttgart und Baden-Württemberg die Spendenbereitschaft der Bevölkerung ­besonders niedrig ist. Im Schnitt lag 2013 die Zahl der Organspender pro Million ­Einwohner im Land nur bei 9,2 – der ­niedrigste Wert im Bundesgebiet. ­

Diese Zahl treibt auch den ­Transplantationskoordinator ­Martin ­Kalus um, den wir am kommenden ­Samstag um 15.30 Uhr am ­Stadtschreibtisch ­der Stuttgart Nachrichten begrüßen dürfen. Dort wird er über die Schwierigkeiten ­sprechen, die ihm bei ­seiner täglichen Arbeit mit Angehörigen begegnen. Und was seiner Meinung nach passieren ­müsste, damit sich die ­Situation in Baden­-Württemberg, Deutschland und auf der ganzen Welt ­nicht weiter eintrübt, ­sondern möglichst bald bessert.

Von einer ganz anderen Seite wird ­dieses umstrittene Thema Angela Mohr beleuchten. Die in Stuttgart geborene ­Schriftstellerin bringt an den ­Stadtschreibtisch ihren ­Roman „Vergiss nicht, dass Du tot bist“ mit. Er handelt von dem Mädchen Sabina, dem nach der Transplantation eines Herzens ­ein neues Leben geschenkt wird – und unheimliche Dinge geschehen. Jan-Philipp Schlecht, Redakteur der Stuttgarter Nachrichten aus dem Ressort Stuttgart und Region, wird das Gespräch moderieren.

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