Die Innenstadt in Freiburg. Foto: dpa

Nach Hausverboten für Flüchtlinge in Clubs und Diskotheken haben Behörden und Betreiber weitere Gespräche vereinbart. Ziel sei es, Frauen zu schützen und Straftaten zu verhindern. Dies könne nur gemeinsam gelingen.

Freiburg - Nach Berichten über Hausverbote für Flüchtlinge in Clubs und Diskotheken in Freiburg haben Behörden und Clubbetreiber weitere Gespräche vereinbart.

Zur Sicherheitslage in den Einrichtungen werde es einen Austausch und regelmäßige Treffen geben, teilte die Stadt mit. Ziel sei es, Frauen zu schützen und Straftaten zu verhindern. Dies könne nur gemeinsam gelingen. Das ist das Ergebnis des ersten Runden Tisches zu diesem Thema.

Clubbetreiber, Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbandes, Polizei, Frauenbeauftragte sowie Beamte des Ordnungsamtes hatten sich am Donnerstag im Rathaus getroffen. Vorausgegangen waren Berichte über Clubs und Diskotheken in Freiburg, die keine Flüchtlinge mehr einlassen oder deren Zutritt begrenzen.

Begründet wurde dies unter anderem mit sexuellen Belästigungen von Frauen, Diebstählen und Gewalt. Freiburgs Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach (SPD) organisierte daraufhin das nichtöffentliche Treffen, um die Probleme zu besprechen.

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