Im September 2015 hat der damalige Porsche-Chef Matthias Müller eine Konzeptstudie des Mission E vorgestellt. Die Produktion des Elektromobils stellt die Beschäftigten vor eine Herausforderung. Foto: dpa

Porsche-Personalchef Andreas Haffner und Betriebsratschef Uwe Hück erläutern am Dienstag die Herausforderungen bei der Personalsuche. Der digitale Wandel in der Automobilindustrie verändert auch die Anforderungen an die Beschäftigten.

Stuttgart - Man sollte eigentlich meinen, der Luxusautobauer Porsche müsste sich keine Sorgen um den Nachwuchs machen. Zählen die Zuffenhausener doch neben Daimler und Bosch zu den beliebtesten Arbeitgebern in der baden-württembergischen Industrie. Dennoch sieht sich die Stuttgarter VW-Tochter mitten im „War for Talents“, dem Wettbewerb um die größten Talente, wie es in einer Porsche-Mitteilung heißt. Dieser Wettbewerb ist freilich nicht auf den Südwesten beschränkt, sondern wird längst national und international ausgetragen.

Am Dienstag wollen Porsche-Personalchef Andreas Haffner und der Konzernbetriebsratschef Uwe Hück erläutern, wie sich das Unternehmen „als attraktive Arbeitgebermarke positioniert“ und wie sich die neuen Arbeitswelten auf die Arbeits- und Unternehmenskultur auswirken. „Die Menschen müssen jetzt umdenken, von der bisherigen Technologie zur Zukunftstechnik“, sagte Hück zur Eröffnung des neuen Zuffenhausener Motorenwerks Anfang Juli.

Hintergrund der Überlegungen ist das neue Modell Mission E, Porsches erster rein elektrisch betriebener Sportwagen. Dieser wird in den kommenden Jahren auf dem Gelände des neuen Werks entwickelt und gebaut – Ende des Jahrzehnts sollen die ersten E-Mobile vom Band rollen. Rund um Mission E baut Porsche mehr als 1000 Arbeitsplätze auf. Welche neuen Anforderungen an die Mitarbeiter der Zukunft in den Bereichen E-Mobilität und vernetztes Auto zukommen, wollen Haffner und Hück erläutern.

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