Die Sozialverbände starten die Aktion „Glücksmomente“ und wünschen sich Post für die ältere Personen und Menschen in Pflegeeinrichtungen. Foto: Monika Skolimowska/ZB/dpa/Monika Skolimowska

Die Schutzmaßnahmen vor dem Coronavirus sind besonders für ältere Menschen wichtig. Doch einsame Personen trifft die Isolation besonders schwer. Die Sozialverbände raten Angehörigen deshalb zum Briefeschreiben.

Schweinfurt - Einfach mal wieder einen Brief schreiben - dazu rufen dieser Tage etliche Träger sozialer Einrichtungen auf. Arbeiterwohlfahrt, Diakonie und Caritas wünschen sich Post für die Bewohner von Seniorenzentren, die wegen der Corona-Krise derzeit einem Besuchsverbot unterliegen.

Die Seniorinnen und Senioren, aber auch Bewohner von Wohnheimen für Menschen mit Behinderung, könnten über die Feiertage nun keinen Besuch von Freunden und Verwandten erhalten und sollen deswegen nun „zur Abwechslung vom Alltag“ Post erhalten, wie etwa die Diakonie Schweinfurt mitteilte. Die Briefe würden pünktlich zum Osterfest an die Bewohner verteilt, hieß es.

Neben Briefen würden sich die Seniorinnen und Senioren auch über selbst gemalte Bilder von Kindern freuen. Die an vielen Orten stattfindende Aktion trägt den Titel „Glücksmomente“, das sollte auch mit auf dem Umschlag stehen.

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