OP statt Stoff: symbolischer Maskenwechsel an der Frontpartie der Stuttgarter Stadtbahnen Foto: Stuttgarter Straßenbahnen

Um an die Maskenpflicht zu erinnern, waren sechs Stadtbahnen der SSB mit symbolischen Stoffmasken unterwegs. Jetzt sind medizinische Masken Pflicht – und das zeigt sich nun auch an der Frontpartie der Fahrzeuge.

Stuttgart - Um an die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr zu erinnern, sind einige Stadtbahnen der SSB mit einer symbolischen Stoffmaske unterwegs gewesen. Jetzt halten sich die sechs Fahrzeuge auch an die aktuelle Corona-Verordnung des Landes, wonach seit dem 25. Januar in Bussen und Bahnen und an Haltestellen eine FFP2- oder eine OP-Maske getragen werden muss. Statt der symbolischen Stoffmaske ziert nun eine blaue medizinische Maske die Front.

Auslastung ein Drittel

Damit sollen Fahrgäste an die strengere Maskenvorschrift erinnert werden. „Unser Eindruck ist, dass die Fahrgäste gut informiert sind und sich an die neue Maskenpflicht halten, um sich und andere zu schützen“, sagt der SSB-Vorstandssprecher Thomas Moser. Die SSB fahren den normalen Fahrplan, lediglich Nachtbusse und die U 11 sind nicht unterwegs. „Wir beobachten, dass dieses Angebot etwa zu einem Drittel ausgelastet ist“, sagt Moser.

Immer wieder berichten aber besorgte Fahrgäste von gut besetzten Stadtbahnen und Bussen, eine Stichprobe unserer Zeitung mit CO2-Messgeräten hat auf Innenstadtlinien eine relativ hohe Konzentration erbracht. „Der SSB liegen bislang keine Studien vor, die einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen CO2-Konzentration und Coronaviren belegen“, teilt der städtische Verkehrsbetrieb dazu mit. Er verweist zudem auf die Lüftungsanlagen in Stadtbahnen und Bussen und auf deren tägliche Desinfektion.

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