Die Zahl infizierter Lehrer steige – kein Grund zur Panik, beschwichtigt Kultusministerin Theresa Schopper. (Symbolbild) Foto: imago images/Michael Weber/Michael Weber IMAGEPOWER via www.imago-images.de

Die Zahl der positiv getesteten Lehrkräfte in Baden-Württemberg steigt. Das Kultusministerium sieht das relativ gelassen – auch aufgrund der hohen Impfquote bei diesem Berufsstand.

Stuttgart - Gut zwei Wochen nach Schulbeginn in Baden-Württemberg sind 60 Lehrkräfte positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Zahl der infizierten Lehrerinnen und Lehrer steige zwar, man müsse sich aber aktuell „keine grauen Haare wachsen lassen“, sagte Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Der Anteil entspricht nach Angaben des Kultusministeriums 0,04 Prozent der Lehrkräfte im Land (Stand Montag).

Schätzungsweise 80 bis 90 Prozent geimpft

Durch die tägliche Testpflicht für ungeimpfte Lehrerinnen und Lehrer habe das Ministerium einen relativ guten Überblick über den Impfstatus der Lehrkräfte. Die Ministerin betonte, dass der Schutz ungeimpfter Kinder unter zwölf Jahren von den Geimpften und Genesenen abhänge. „Ich würde mich nicht gegen eine Impfpflicht wehren hier an den Schulen“, erklärte Schopper. Das sei aber „nicht mehr die kriegsentscheidende Nummer“ wegen einer hohen Impfquote unter den Lehrkräften. Schopper schätzte, dass 80 bis 90 Prozent der Lehrkräfte in Baden-Württemberg geimpft sind.

Im Südwesten unterrichten nach Ministeriumsangaben rund 138 000 Lehrerinnen und Lehrer an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen.

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