Pflege- und Altenheime sind besonders von der Coronapandemie betroffen, weshalb dort bevorzugt geimpft wird. (Archivbild) Foto: epd/Klaus Honigschnabel

In einem Altenheim in Schwäbisch-Gmünd sind nach einem Corona-Ausbruch zahlreiche Menschen gestorben. Das Infektionsgeschehen in dem Heim soll dem Landratsamt zufolge zurzeit wieder abflachen.

Schwäbisch Gmünd - Nach einem Corona-Ausbruch in einem Altenheim in Schwäbisch Gmünd sind bisher 13 Menschen gestorben. Das teilte eine Sprecherin des Landratsamtes Ostalbkreis am Sonntagabend auf Anfrage mit. Seit Beginn der Infektionswelle Ende Dezember hätten sich in dem Senioren-Zentrum bisher insgesamt 92 Bewohner und 41 Mitarbeiter mit dem Virus infiziert.

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Als genesen gelten den Angaben zufolge inzwischen 53 Bewohner und 24 Heimmitarbeiter. Die Sprecherin sagte, es spreche vieles dafür, dass das Infektionsgeschehen in dem Heim den Höhepunkt überschritten habe und nun wieder abflache. Mehrere Medien hatten zunächst über den erst jüngst öffentlich bekanntgewordenen Corona-Ausbruch in dem Heim berichtet.

Das Landesgesundheitsamt prüft nach Angaben des Landratsamts nun, ob die Infektionswelle in dem Seniorenzentrum bereits auf eine mutierte Coronavirus-Variante zurückzuführen sei. Die Ergebnisse dazu würden Mitte der Woche erwartet, sagte die Sprecherin.

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