Jubel bei Chile über den 2:0-Erfolg beim Confed-Cup gegen Kamerun. Foto: AFP

Chile hat beim Confed-Cup in der Gruppe mit Deutschland einen 2:0-Sieg über Kamerun einfgefahren. Für Diskussionen sorgte vor allem der Videobeweis.

Moskau - Arturo Vidal hat den perfekten Start Chiles in den Confed Cup in Russland eingeleitet. Der Profi von Bayern München erzielte in der 81. Minute den Führungstreffer zum 2:0 (0:0) des Südamerikameisters gegen Kamerun. Für den Endstand sorgte der frühere Hoffenheimer Eduardo Vargas in der zweiten Minute der Nachspielzeit.

Die Chilenen übernahmen nach dem ersten Spiel der Gruppe B, in der Weltmeister Deutschland am Montag gegen Australien (17 Uhr MESZ/ZDF) ins Geschehen eingreift, die Tabellenführung. Vor 33.492 Zuschauern in Moskau gab es im ersten Durchgang die größte Aufregung Sekunden vor der Pause, als die Chilenen schon ihren vermeintlichen Führungstreffer durch Vargas bejubelten.

Videobeweis sorgt für Ärger

Der Video-Assistent hatte die Partie aber wegen einer Abseitsstellung des Stürmers unterbrochen. Vidal beschwerte sich anschließend gestenreich beim slowenischen Schiedsrichter Damir Skomina, der dem Treffer die Anerkennung verweigerte.

Auch der Leverkusener Mittelfeldspieler Charles Aranguiz protestierte, weil es nach Ansicht der Chilenen in der entscheidenen Szene gleiche Höhe war. Chile war von Beginn tonangebend, konnte seine zahlreichen Torchancen vor der Pause aber nicht in Tore ummünzen.

Chile trifft nun auf Deutschland

Die Chancenverwertung wurde auch in der zweiten Hälfte zunächst nicht besser, obwohl ab der 58. Minute der auch von Bayern München umworbene Superstar Alexis Sánchez für La Roja im Einsatz war. Der Topstürmer vom FC Arsenal bereitete dann aber in der Schlussphase den Treffer von Vidal vor, der per Kopf erfolgreich war.

Chile trifft am zweiten Spieltag der Gruppe B am 22. Juni auf Deutschland, drei Tage später ist zum Gruppenabschluss Kamerun Gegner des Weltmeisters.

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