Die CDU Bad Cannstatt fordert, dass die Stadt das Badeverbot aufhebt. Foto: Annina Baur

Die Christdemokraten in Bad Cannstatt fordern, dass die Stadt Stuttgart das Badeverbot für den Neckar aufhebt – wenn es denn überhaupt in ihre Zuständigkeit falle. Die Wasserqualität hat sich nach Meinung der CDU ausreichend verbessert.

Bad Cannstatt - Die CDU Bad Cannstatt fordert in einem Antrag an die Stadt Stuttgart, dass das Badeverbot für den Neckar aufgehoben wird. „Die bereits realisierten Uferrenaturierungen haben die Menschen wieder näher ans Wasser gebracht. Die heißen Sommertage führen bei vielen Menschen zu dem Wunsch, sich im Neckar Abkühlung zu verschaffen“, schreibt die Fraktion als Begründung für ihre Forderung.

Verordnung von 1978 veraltet

Seit der Verordnung der Stadt aus dem Jahr 1978, die das Baden im Neckar und im Max-Eyth-See ausdrücklich untersagt, habe sich an der Wasserqualität einiges geändert und verbessert. Zudem, so schreibt die CDU, sei es an vielen Stellen „wieder möglich, ins Wasser zu gehen und ohne Probleme auch wieder herauszukommen.“

Die Christdemokraten fordern die Landeshauptstadt nicht nur auf, das Verbot fallen zu lassen, sondern stellen auch in Frage, ob es überhaupt in deren Zuständigkeit falle oder „ob hierfür nicht der Bund mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt zuständig wäre“. Ein ausführlicher Bericht folgt.

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