Der 25-jährige Lukas Lang ist erst vor einem Jahr zur Gemeinde Steinenbronn gekommen. Seit Juli 2019 ist er Leiter des Ordnungsamtes. Foto: Archiv Rebecca Anna Fritzsche

Der Leiter des Ordnungsamts Steinenbronn, Lukas Lang, erwägt, Bürgermeister Johann Singer nachzufolgen.

Steinenbronn - Die Bürgermeisterwahl in Steinenbronn könnte an Spannung gewinnen. Ordnungsamtsleiter Lukas Lang spielt mit dem Gedanken, seinen Hut in den Ring zu werfen. Damit wäre er, nachdem bereits fünf Bewerber, darunter zwei Frauen, ihr Interesse an dem Bürgermeisterposten bekundet haben, der sechste Aspirant für die Nachfolge von Bürgermeister Johann Singer, der in den Ruhestand geht.

Lang will sich noch überlegen, ob er als Kandidat antritt. „Die Wahrscheinlichkeit liegt bei fifty-fifty“, sagt der Ordnungsamtsleiter. Er wolle zunächst Gespräche mit Gemeinderäten führen, um zu erkunden, ob sie ihn für geeignet halten. Bis Ende des Monats wolle er sich entscheiden. Bewerbungsende ist am 6. April.

Lang fühlt sich wohl in Steinenbronn

Der 25-Jährige ist erst vor einem Jahr zur Gemeinde Steinenbronn gekommen. Zunächst hat er sich von seinem Vorgänger Simon Römmich einlernen lassen, dann übernahm er im Juli den Chefsessel im Ordnungsamt. Lang, der in seiner Freizeit Bodybuilding betreibt, hat sich offenbar in der Verwaltung gut eingelebt. Er sei gern in Steinenbronn, und könne sich gut vorstellen, in der Gemeinde als Rathauschef tätig zu sein. Zu seinen Zielen und Vorstellungen will er erst im Falle einer Kandidatur etwas sagen.

Unter den bisherigen fünf Kandidaten haben sich Dennis Mews und Hans-Georg Mai geoutet. Der 35-jährige Mews aus Tübingen ist ledig und parteilos. Er arbeitet als Sachgebietsleiter bei der Stadtkämmerei Filderstadt. Der 43-jährige Mai aus Steinenbronn ist ebenfalls ledig und parteilos. Er hat jedoch zwei Töchter im Alter von zehn und elf Jahren. Er arbeitet als Integrationsmanager für den Kreis.

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