Im Rems-Murr-Kreis muss die Feuerwehr immer wieder wegen angezündeter Holzstapel ausrücken (Symbolbild). Foto: dpa

Es ist erneut passiert – diesmal in Urbach. In der Nacht auf Montag brannte ein Holzstapel. Ein Polizeisprecher erklärt, warum die Fahndung nach dem Brandstifter sich so schwierig gestaltet.

Rems-Murr-Kreis - Von vorsätzlicher Brandstiftung geht die Polizei aus, nachdem in der Nacht auf Freitag in Urbach (Rems-Murr-Kreis) ein Holzstapel gebrannt hat. Passanten entdeckten das Feuer in der Burgstraße gegen 1 Uhr morgens. Die Feuerwehr war rasch vor Ort und konnte die Flammen löschen. Laut der Polizei befand sich ein Wohnhaus in der Nähe – eine Gefahr, dass der Brand auf dieses übergreifen könnte, habe aber nicht bestanden.

Seit dem 23. Oktober gehen in der Region immer wieder Holzstapel in Flammen auf. Allein im Zuständigkeitsbereich der Polizei Aalen sind es acht Fälle, im Kreis Esslingen und in Stuttgart hat der Brandstifter möglicherweise auch zugeschlagen. Der Schaden geht mittlerweile in die Zehntausende.

Die vielen Holzstapel und das große Gebiet lässt sich kaum überwachen

Die Suche nach dem Täter gestaltet sich schwierig: „Die Holzstapel sind oft sehr abgelegen, dort Beobachtungen zu machen ist schwierig“, so ein Polizeisprecher. Zudem gebe es viele derartige Stapel und die Brandstiftungen ereigneten sich in einem zu großen Gebiet, um mit gezielten Überwachungsaktionen Erfolg zu haben.

Die Polizei bittet nach dem jüngsten Feuer in Urbach um Hinweise. Wer in der Gegend um die Burgstraße etwas Verdächtiges beobachtet hat, wird gebeten, sich unter 0 71 51/95 00 zu melden.

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