Integrationsministerin Bilkay Öney Foto: dpa

 Wer den Schaden hat...: Bilkay Öneys Tweet mit dem Tenor "Politik macht alt und hässlich" provoziert jede Menge Retourkutschen - auch von ihrem ärgsten Widersacher aus der CDU, Bernhard Lasotta.

Wer den Schaden hat...: Bilkay Öneys Tweet mit dem Tenor "Politik macht alt und hässlich" provoziert jede Menge Retourkutschen - auch von ihrem ärgsten Widersacher aus der CDU, Bernhard Lasotta.

Stuttgart - In Anspielung auf einen Twitter-Beitrag von Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD), wonach Politik alt mache, kommt von ihrem schärfsten Widersacher eine Retourkutsche. Auf Facebook ließ der integrationspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Bernhard Lasotta, verlauten: „Als ich in den Landtag kam, war ich 32 und sah aus wie 28. jetzt bin ich 45 und sehe aus wie 40. Politik macht jung, schlank und man findet viele Freunde.“

Die Integrationsministerin reagierte prompt, wieder via Twitter: "Ironie erfordert ein gewisses Maß an Intelligenz. Das erklärt schon das ganze Dilemma."

Vor einigen Tagen hatte Öney mit einem Tweet und einem Foto aus dem Jahr 2011 Spekulationen über eine Midlife-Crisis ausgelöst: „Als ich nach BaWü kam war ich 40, sah aber aus wie 28.“ Kurz darauf folgte ein aktuelles Bild mit dem Kommentar: „Jetzt bin ich 43 und sehe aus wie 43.“ Und sie stellte fest: „Politik kann Falten, fett u. langweilig machen.“

Öney war nach dem Regierungswechsel im Südwesten aus Berlin nach Stuttgart gekommen, um dort das erste Ministerium zu leiten, das sich ausschließlich um Integrationspolitik kümmert. Die CDU-Opposition hatte Mitte des vergangenen Jahres erfolglos im Landtag beantragt, sie zu entlassen. Die Christdemokraten warfen Öney vor, sie in möglicherweise privaten Äußerungen als rassistisch bezeichnet zu haben. Ihr schärfster Kritiker damals: Lasotta.

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