Dass die gigantischen Schiffe durch die Lagune der Weltkulturerbestadt fahren, ist höchst umstritten. (Symbolbild) Foto: dpa

Ein 300 Meter langes Kreuzfahrtschiff mit 2800 Gästen an Bord hätte beinahe einen Anleger in der Nähe der Biennale gerammt. Erst Anfang Juni kam es zu einem ähnlichen Vorfall in der Lagunenstadt.

Venedig - Venedig ist am Sonntagabend knapp einem weiteren Unfall mit einem Kreuzfahrtschiff entkommen. Die „Costa Deliziosa“ fuhr bei einem Unwetter gefährlich nahe an der Pier in Giardini vorbei, wo das Kunstfestival Biennale stattfindet. Das fast 300 Meter lange Schiff, das über 2800 Gäste an Bord nehmen kann, verfehlte nur knapp eine Yacht und weitere Boote, wie italienische Medien berichteten und auf Videos im Internet zu sehen ist.

Erst Anfang Juni war ein Kreuzfahrtschiff der MSC Cruises in der italienischen Lagunenstadt beim Anlegen plötzlich außer Kontrolle geraten und in ein Boot voller Reisegäste gekracht. Vier Menschen wurden verletzt. Die Kreuzfahrtgesellschaft machte ein „technisches Problem“ für den Unfall verantwortlich. Dass die gigantischen Schiffe durch die Lagune der Weltkulturerbestadt fahren, ist höchst umstritten. Der Vorfall hat die Debatte darüber wieder befeuert.

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