Die geschwungene Glasfassade mit den grünen Verstrebungen ist ihr Markenzeichen: Die Neue Staatsgalerie in Stuttgart. Foto: Leserfotografin anne

Bei ihrer Eröffnung im März 1984 sorgte sie für Aufsehen, auch 30 Jahre später bietet die Neue Staatsgalerie noch spannenden Einblicke. Eine Fotohommage unserer Leser!

Bei ihrer Eröffnung im März 1984 sorgte sie für Aufsehen, auch 30 Jahre später bietet die Neue Staatsgalerie noch spannenden Einblicke. Eine Fotohommage unserer Leser!

Stuttgart - Auf die Frage, warum er sich bei der Neuen Staatsgalerie ausgerechnet für einen froschgrünen Bodenbelag entschieden hatte, antwortete Architekt James Frazer Stirling (1926-1992) einmal lapidar: "Because I like it". Ebenso schlicht und ergreifend ist die Tatsache, dass die Neuen Staatsgalerie auch noch 30 Jahre nach ihrer Eröffnung zum Spannendsten gehört, was Stuttgart architektonisch zu bieten hat.

Stirling selbst beschrieb sein 89 Millionen Mark teures Werk bei der Eröffnung am 9. März 1984 als "Serie von Zwischenfällen", als eigenartige Collage aus alten und neuen Bauelementen.

Der Brite Stirling gilt als einer der einflussreichsten und innovativsten Architekten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Doch selten hat ein Museums-Neubau in Deutschland derart polarisiert. Als "weltweite Attraktion" (Joseph Beuys) wurde sie gepriesen, aber auch als "grandioser Jux in Stahlbeton und Travertin" geschmäht.

30 Jahre später gehört die Neue Staatsgalerie längst zur gewohnten Kulisse an der Stuttgarter "Kulturmeile" - und fungiert ganz nebenbei als spannende Spielwiese für unsere Leserfotografen, wie unsere Bildergalerie beweist.

Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Leserfotografen, die eine solche Bildergalerie mit ihren Fotos erst möglich machen. Noch mehr Fotos unserer Leser sehen Sie hier!

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