Die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern hatten einen Rückgang bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verzeichnet. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild/Martin Schutt

Mehr als 500 junge Leute starten nun nachträglich ins Berufsleben. Sie haben nach dem Jahreswechsel noch einen Ausbildungsplatz in Baden-Württemberg gefunden.

Stuttgart - Mehr als 500 junge Leute im Südwesten haben nach dem Jahreswechsel noch einen Ausbildungsplatz gefunden und starten nun nachträglich ins Berufsleben. Der Alternativtermin für den Ausbildungsbeginn war im vergangenen Jahr als Reaktion auf die Corona-Krise eingeführt worden. Weitere rund 1000 Bewerberinnen und Bewerber waren noch zwischen dem offiziellen Start des Ausbildungsjahres im Herbst und dem Jahresende vermittelt worden, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte.

Rückgang der Verträge

„Trotz der schwierigen Corona-Situation auf dem Ausbildungsmarkt, in der viele Betriebe weiterhin geschlossen sind oder mit erheblichen Umsatzausfällen kämpfen, war die Nachvermittlung in Ausbildung erfolgreich“, sagte Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU). Anfang Februar hatte es noch geheißen, das zusätzliche Angebot werde wegen der anhaltenden Corona-Beschränkungen kaum nachgefragt.

Sowohl die Industrie- und Handelskammern als auch die Handwerkskammern hatten im vergangenen Jahr einen Rückgang bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verzeichnet. In den IHK-Branchen fiel das Minus mit knapp 13 Prozent (auf 39 309) aber deutlich größer aus als im Handwerk mit 2,5 Prozent (auf 18 666).

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