Die 27-jährige Mariya stammt aus der Ukraine, lebt allerdings seit vielen Jahren schon in Stuttgart. Die Kosmetologin ist auf der Suche nach der wahren Liebe. Foto: MG RTL D

Seit Mittwoch läuft die neunte Staffel der Kuppelshow „Der Bachelor“ auf RTL. Junggeselle Andrej Mangold sucht unter 20 Kandidatinnen seine Herzensdame. Mit dabei ist auch Mariya aus Stuttgart.

Stuttgart - Seit vergangener Woche verteilt der Junggeselle Andrej Mangold wieder jeden Mittwochabend Rosen an seine Herzensdamen in der RTL-Kuppelshow „Der Bachelor“. Unter den verbliebenen Kandidatinnen, die allesamt um Mangolds Herz buhlen, ist auch die Stuttgarterin Mariya.

Die 27-Jährige stammt aus der Ukraine und hat in Stuttgart ihre Beauty-Leidenschaft zum Beruf gemacht: Sie arbeitet als staatlich anerkannte Kosmetologin, die sich auf ganzheitliche Medizin und Hautprobleme spezialisiert hat. Wir haben mit der Wahl-Stuttgarterin über ihre Teilnahme bei der Kuppelshow und die großen Fragen der Liebe gesprochen.

Wie war die erste Begegnung mit Andrej?

Ganz anders als erwartet: Beim ersten Treffen war Andrej für mich kein großartiger Gentleman. Ich hatte ihm Pralinen mitgebracht. Aber als ich ihn gefragt habe, ob er sie mit mir essen möchte, meinte er nur, dass er Andrej heißt, falls mich das überhaupt interessiere. Ich habe in der Aufregung einfach drauf losgesprochen und nicht abgewartet, bis er sich mir vorgestellt hat. Der Satz hat mich in dem Moment dennoch gekränkt und verunsichert.

Wie hat es sich angefühlt, eine Rose zu bekommen?

Das war wunderschön, weil ich überhaupt nicht damit gerechnet hatte. Dadruch dass mich unsere erste Begegenung verunsichert hatte, dachte ich, dass sich Andrej vielleicht nicht für mich interessiert. Aber das habe ich mir nur eingebildet. Von der Rose war ich zutiefst gerührt, was man ja auch an meiner tränenreichen Reaktion gemerkt hat. Aber in dem Moment war es mir total egal, was andere von mir denken.

Wie haben Sie die Ausstrahlung der ersten Folge erlebt?

Ich war wahnsinnig aufgeregt, noch mehr, als ich gedacht hatte. Man bereitet sich den ganzen Tag darauf vor, den Bachelor endlich zu treffen und will eigentlich nur, dass es dann soweit ist und man es „hinter sich“ hat. Außerdem wusste ich, dass unglaublich viele Menschen vor dem Fernseher sitzen, vor denen man sich ja auch nicht blamieren will.

Ist „Der Bachelor“ eine geeignete Plattform zum Verlieben?

Ob das so ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Aber ich sage, dass es auf jeden Fall möglich ist, sich dort ineinander zu verlieben. Auch wenn es natürlich eine Herausforderung ist, nicht die Einzige zu sein – sondern nur eine von vielen.

Wie stehen Sie generell zur Liebe?

Ich bin ein sehr liebevoller Mensch und lebe gerne in einer Partnerschaft. Seit einem Jahr bin ich Single und sehne mich sehr nach einer Schulter zum Anlehnen.

Was muss Ihr Traummann mitbringen und würde Andrej zu Ihnen passen?

Mein Traummann sollte humorvoll und locker sein. Eine liebevolle Art ist mir auch sehr wichtig. Aber allgemein bin ich sehr anspruchsvoll, was Männer angeht. Andrej hat mir optisch auf Anhieb sehr gut gefallen, weil er so groß und gebräunt ist. Ob er charakterlich zu mir passt, weiß ich noch nicht.

Was macht Sie zur Traumfrau?

Ich verfüge über alle Qualitäten, die sich ein Mann bei einer Frau wünschen könnte: Ich bin einerseits eine tolle Hausfrau, aber auch selbstständig und unabhängig, weil mir mein Beruf auch sehr wichtig ist. Und dann bin ich natürlich auch fürsorglich, liebevoll und humorvoll.

Was würden Sie niemals für einen Mann tun?

Auch wenn man aus Liebe auch mal etwas für den Partner tut, würde ich niemals etwas nur dem Mann zuliebe machen, bei dem ich mich selbst verraten würde. Ich will mir treu bleiben.

Was schätzen Sie an Stuttgart als Wohnort?

Ich liebe Stuttgart und fühle mich sehr wohl und heimisch hier. Die Stadt ist nicht zu groß, daher ist man überall schnell. Die Vielfalt an Restaurants und Shopping-Möglichkeiten ist auch toll.

Mögen Sie die schwäbische Küche?

Wie könnte man die nicht mögen? Aber ich bin ehrlich: Ich gehe öfter ins Restaurant „Reiskorn“ und esse sehr selten schwäbisch, weil ich dafür zu ernährungsbewusst bin. Maultaschen, Spätzle und alles – da ist so viel Weizen drin, da muss ich mich ein bisschen zurückhalten.

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