Die Flüchtlinge arbeiten etwa jeweils zur Hälfte in den Bereichen Handwerk sowie Industrie und Handel (Symbolbild). Foto: dpa

Etwa 2300 Flüchtlinge haben in diesem Jahr im Südwesten eine Ausbildung begonnen – mehr als doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Das Wirtschaftsministerium hatte eine andere Zahl erwartet.

Stuttgart - Rund 2300 Flüchtlinge im Südwesten haben in diesem Jahr eine Ausbildung begonnen – mehr als doppelt so viele wie noch vor einem Jahr. Damals hatten rund 1000 Menschen aus den acht Haupt-Asylherkunftsländern und Gambia eine entsprechende Stelle gefunden, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) am Montag in Stuttgart. Die Flüchtlinge arbeiteten etwa jeweils zur Hälfte in den Bereichen Handwerk sowie Industrie und Handel.

Zu den acht Ländern zählen Afghanistan, Syrien, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia. Das Ministerium war eigenen Angaben nach 2017 von rund 2000 ausbildungsbereiten Flüchtlingen ausgegangen – also dann, wenn sie über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.

Bessere Ausbildungschancen für Jugendliche mit Hauptschulabschluss

Unterdessen warb die Politikerin für bessere Ausbildungschancen von Jugendlichen mit Hauptschulabschluss. Schulen und Betriebe müssten noch mehr dafür tun, um Jugendlichen mit Hauptschulabschluss den Weg in die Ausbildung zu ebnen, sagte Hoffmeister-Kraut.

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