Ein Gastwirt wurde wegen Betrugs zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. (Symbolbild) Foto: dpa/Patrick Seeger

Das Amtsgericht Rottweil hat einen Gastwirt zu mehr als drei Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte sich wegen angeblicher Zahlungsengpässe fast 500.000 Euro Corona-Hilfen erschlichen.

Rottweil - Wegen Corona-Subventionsbetrugs hat das Amtsgericht Rottweil einen Gastwirt zu drei Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt. Der Mann habe im vergangenen Jahr über mehrere Monate hinweg immer wieder neue Anträge auf Hilfen eingereicht und sich so 488.000 Euro erschlichen, teilten die Staatsanwaltschaft in Rottweil und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg am Mittwoch mit. Demnach wurde der 32-Jährige bereits am Montag zu der Haftstrafe verurteilt.

Den Justizangaben zufolge legte der Wirt vor Gericht ein Geständnis ab und räumte alle Vorwürfe ein. Die Soforthilfen hatte er demnach wegen tatsächlich gar nicht existierender Zahlungsengpässe beantragt. Durch die umfangreichen Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft sei dies aufgeflogen, erklärten die Ermittler.

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