In den Wandernächten sind die Kröten in Gefahr. Foto: dpa/Sebastian Willnow

Zurzeit gehen Kröten und Frösche wieder auf Wanderung. Über die Straßen helfen ihnen Ehrenamtliche. Zudem ist die Schranke zwischen Aidlingen und Dätzingen wieder aktiv.

Wenn die Temperaturen steigen und die Nächte milder werden, gehen Amphibien auf Wanderung zu ihren Laichplätzen. Dabei ist die Gefahr groß, dass sie an Landstraßen überfahren werden – was möglichst vermieden werden soll.

Deshalb sind an vielen Stellen Amphibienschutzzäune installiert und ehrenamtliche Helfer kontrollieren in den Morgen- und Abendstunden die Bereiche dahinter. Zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens gelten deshalb in nächster Zeit an mehreren Straßen Geschwindigkeitsbeschränkungen, zum Beispiel zwischen Gärtringen und Deckenpfronn, zwischen Nufringen und Rohrau, zwischen Döffingen und Maichingen, zwischen Weil der Stadt und Schafhausen oder zwischen Rutesheim und Renningen.

Zudem sind vor zehn Jahren an der Kreisstraße zwischen Aidlingen (Abzweig Lehenweiler) und Dätzingen sogenannte Krötenschranken installiert worden, die in den „Wandernächten“ schließen und den Autos die Durchfahrt zwischen 18.30 Uhr und 5 Uhr morgens verwehren – sehr zum Missfallen einiger Autofahrer. Parallel dazu sind über den gesamten Wanderzeitraum hinweg die Waldwege in diesem Bereich gesperrt, um Schleichverkehr zu verhindern. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Info Unter www.lrabb.de/schranke ist vermerkt, ob die Schranke zwischen Aidlingen und Dätzingen geschlossen oder offen ist. An einigen Straßen werden noch freiwillige Amphibienhelfer gesucht: Ehningen-Hildrizhausen (Kontakt über Claudia Stotz, Telefon 01 57 / 36 25 59 35); Gärtringen-Deckenpfronn (Sandra Richter, Telefon 01 72 / 6 21 79 96) und Magstadt beim Hölzersee (Inge Bernt, Telefon 07159 / 16 16 20).