Eine veränderte Variante der Äffle- und Pferdle-Ampel steht in Ulm. Foto: Facebook/Äffle & Pferdle

Die Ulmer Spatzen pfeifen es von den Dächern: In der Donaustadt steht die erste Äffle- und Pferdle-Ampel. In Stuttgart müssen sich die Fans der schwäbisch-witzigen Stars dagegen noch gedulden.

Ulm - Fans der Kultfiguren Äffle und Pferdle werden sich freuen. Nachdem die Stuttgarter Stadtverwaltung erst kürzlich eine Äffle- und Pferdle-Ampel untersagte, sind die schwäbischen Markenzeichen jetzt in Ulm zu finden. Dabei leuchten die beiden Figuren Fußgängern nicht in Rot und Grün entgegen, sondern sind als Aufkleber an einem Ampeldrücker an der Ecke Herdbruck-/Donaustraße angebracht.

Der „Bäbber“ (hochdeutsch: Aufkleber) ist ein Kompromiss zwischen den Regeln der Straßenverkehrsordnung und dem vielfach geäußerten Wunsch, solche Ampelzeichen einzuführen. Darunter steht die schwäbische Aufforderung „druffdrugga“ (hochdeutsch: draufdrücken).

Der Äffle- und Pferdle-Fanclub startete Anfang des Jahres eine Online-Petition für eine schwäbisch-witzige Ampel in Stuttgart. Der Vorschlag wurde allerdings aus juristischen Gründen abgelehnt. Daraufhin hatte Sozialbürgermeister Werner Wölfle (Grüne) eben jene Aufkleber als Mittelweg vorgeschlagen, die jetzt in der Donaustadt zu finden sind. Die Ulmer Verkehrsplaner waren wohl schneller als die Behörden in der Landeshauptstadt.

Zuletzt hatte Autor Heiko Volz den Entwurf eines Straßenschilds für Zebrastreifen mit den beiden tierischen Schwaben ins Spiel gebracht. Seitdem prüfen in Stuttgart die städtische Verkehrsbehörde, das Regierungspräsidium und das Verkehrsministerium den Vorschlag.

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