Oliver Pocher und Boris Becker standen 2013 noch gemeinsam für eine Show vor der Kamera. Foto: picture alliance / dpa

Ausgerechnet Oliver Pocher hat zwei Pokale im Rahmen der Zwangsversteigerung von Boris Beckers persönlichen Gegenständen erworben. Auf Twitter schlägt er versöhnliche Töne an.

Berlin - Bei der Zwangsversteigerung von Boris Beckers Erinnerungsstücken und Tennispokalen hat nach eigenen Worten auch Oliver Pocher (41) zugeschlagen. „2 Pokale für den guten Zweck ersteigert“, schrieb der Comedian am Donnerstagabend auf Instagram. Laut „Bild“-Zeitung ersteigerte Pocher zwei Glas-Trophäen, darunter den Vize-Cup für die Tennis-WM 1994, für mehr als 25 000 Euro.

Becker sei eine Tennislegende, die den Deutschen viele grandiose Stunden beschert habe, sagte Pocher der Zeitung: „Jetzt sollten wir auch mal was zurückgeben. Ich habe meinen Teil gern dazu beigetragen.“

Versteigerung soll Geld für Gläubiger bringen

Becker war 2017 von einem britischen Gericht für insolvent erklärt worden. Die Versteigerung mit über 80 persönlichen Gegenständen sollte Geld für die Gläubiger einbringen. Beobachter rechneten am Donnerstagabend mit einem Erlös von deutlich mehr als 500 000 Pfund (557 000 Euro).

„Bei dieser Versteigerung geht es nur darum, mir persönlich wehzutun, weil ich natürlich emotional an den Trophäen hänge“, hatte Becker einmal der „Bild am Sonntag“ gesagt. Mit Pocher ergatterte nun ausgerechnet ein Bieter zwei Pokale, mit dem die Tennis-Legende seit Jahren über Kreuz liegt. Immer wieder hatten sich die beiden Prominenten öffentliche Wortduelle bei Twitter geliefert.

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