Schlichter Heiner Geißler stand im Rampenlicht. Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Vor zehn Jahren endete die Schlichtung zu Stuttgart 21. Bis heute wird gebaut und gestritten. Und die Einordnung der viel beachteten Gespräche im Stuttgarter Rathaus fällt höchst unterschiedlich aus.

Stuttgart - Die Diskussion über Stuttgart 21 spielt nicht mehr die ganz große Rolle. Weder im nun zu Ende gehenden OB-Wahlkampf noch bei an anderer Stelle geführten Debatten in der Stadt. Vor zehn Jahren war das noch ganz anders. Im Lauf des Jahres 2010 wurde die Stimmung gereizter, die Lager standen sich zunehmend unversöhnlicher gegenüber. Nach dem Schwarzen Donnerstag am 30. September, als bei der Räumung des Mittleren Schlossgartens eine Vielzahl an Verletzten zu beklagen war, sollten Schlichtungsgespräche wieder den Frieden in die Stadt zurückbringen.

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