Kirill Petrenko (M), der Chefdirigent der Berliner Philharmoniker, nimmt am Schluss seines Antrittskonzerts in der Berliner Philharmonie den Applaus des Publikums entgegen. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Wissenschaft trifft Kunst: Forscher des Dresdner Fraunhofer-Instituts haben die musikalische Energie der Berliner Philharmoniker sichtbar gemacht. Die „Heat-Serie“ soll in der kommenden Saison dazu dienen, die Energie der Musiker und ihres neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko zu verdeutlichen – für ganz bestimmte Zwecke.

Dresden/Berlin - Wissenschaft trifft Kunst: Forscher des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung haben die musikalische Energie der Berliner Philharmoniker sichtbar gemacht. Dafür wurden mit einer speziellen Infrarotkamera die Instrumente von Musikern aufgenommen. Die Kameras können die Wärmestrahlung erfassen und als Farbskala darstellen. Vom Ergebnis waren auch die Wissenschaftler überrascht: Denn beim Spiel kann es zu einem Temperaturunterschied von zehn Grad Celsius kommen. So erwärmt sich bei einer Raumtemperatur von 20 Grad das Mundstück einer Trompete auf bis zu 30 Grad.

Für Plakate, Clips und Anzeigen

Das Projekt der Berliner Philharmoniker dient vor allem Werbezwecken. „Wir versuchen seit vielen Jahren von der konventionellen Bildsprache in der klassischen Musik wegzukommen“, erklärte Natalie Schwarz, Leiterin Marketing bei den Philharmonikern. „Uns beschäftigt das Thema, wie wir Musik auf andere Weise sichtbar machen können.“ Die „Heat-Serie“ soll in der kommenden Saison dazu dienen, die Energie der Musiker und ihres neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko zu verdeutlichen. Geplant sind Plakate, Clips und Anzeigen.

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