Der Stuttgarter Schlossplatz im Schnee ist ein beliebtes Fotomotiv. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Tief Goran beschert Stuttgart eine Winterlandschaft – auch im Kessel. In höheren Lagen können sechs Zentimeter gemessen werden. Doch wie lange hält die weiße Pracht? Die Antwort kennt der Meteorologe Marco Peuckert.

Stuttgart - Auf dem Weg von der Bushaltestelle zur Wetterstation auf dem Schnarrenberg stapft Marco Peuckert am Sonntag durch eine Winterlandschaft. Sechs Zentimeter hoch ist der Schnee hier über dem Neckar, gut fünf Zentimeter sind es am Stuttgarter Flughafen auf den Fildern. „Die Front eines Tiefs über Island zieht langsam durch“, sagt der Meteorologe zu den Gründen, warum 89 Prozent Luftfeuchtigkeit hier zu Schneeflocken werden. Das Institut für Meteorologie hat dieses Tief auf Goran getauft. Doch Namen sind nur Schall und Rauch. Wie auch der Schnee. „Das wird sich in dieser Woche noch ändern“, sagt Peuckert.

Der Schnee bleibt ein kurzes Vergnügen

Am Montag könnte es in Stuttgart durchaus noch einmal schneien. „Aber höchstens am Morgen“, sagt Meteorologe Marco Peuckert. Denn die Temperaturen werden immer milder. Am Nachmittag sollen es drei Grad Celsius sein. „Dann taut es schon beträchtlich“, sagt Peuckert. Am Dienstag, bei sieben Grad, wird das Ganze dann eher Regen. Für Mittwoch sind sogar bis zu neun Grad in Stuttgart vorherzusehen. Was also folgt den Winterfreuden? Peuckert: „Eher Schmuddelwetter.“

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