Wie Daimler die Globalisierung vorantreibt Daimlers größtes Werk steht jetzt in Peking

Von Klaus Köster 

In Peking betreibt Daimler zusammen mit dem chinesischen Partner BAIC eine Fabrik, in der im vergangenen Jahr mehr Autos gebaut wurden als in jedem anderen Daimler-Werk weltweit. Foto: MediaPortal Daimler AG
In Peking betreibt Daimler zusammen mit dem chinesischen Partner BAIC eine Fabrik, in der im vergangenen Jahr mehr Autos gebaut wurden als in jedem anderen Daimler-Werk weltweit. Foto: MediaPortal Daimler AG

Daimler hat bei der Globalisierung eine große Marke übersprungen: Das Werk in Peking ist so stark gewachsen, dass es nun weltweit die Nummer eins ist. Doch auch die anderen Werke brummen.

Stuttgart - Erstmals in der Unternehmensgeschichte baut der Daimler-Konzern in einem ausländischen Werk mehr Autos als an jedem anderen Standort. Die Produktion im Werk Peking ist im vergangenen Jahr um rund ein Drittel auf 430 000 Autos gewachsen und hat damit das bisher zweitplatzierte Werk in Bremen überholt, dessen Fertigung auf 420 000 stieg. Auf den Plätzen drei und vier folgen die Standorte Rastatt (330 000) und Sindelfingen (310 000).

Daimler hat den Absatz in China erneut stark gesteigert und baut deshalb die Produktion vor Ort massiv aus, was aber nicht zulasten anderer Werke gehen soll. „Wir haben im weltweiten Produktionsnetzwerk den siebten Produktionsrekord in Folge eingefahren“, erklärte Mercedes-Produktionschef Markus Schäfer unserer Zeitung. „Unsere Werke waren das ganze Jahr über sehr hoch ausgelastet.“

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