Am Wochenende soll es noch einmal sonnig werden – perfekt für einen Ausflug zum Bärensee? Foto: dpa

Den Stuttgartern steht ein überaus freundliches Wochenende bevor. Am Samstag soll kaum eine Wolke den blauen Himmel stören, sagt der Deutsche Wetterdienst. Dann soll es kälter werden.

Stuttgart - Spaziergänge im Freien oder ein Kaffee auf der Terrasse? Das bevorstehende Wochenende in der Stuttgarter Innenstadt soll noch einmal richtig freundlich werden, bevor es zum Wochenanfang kälter wird.

„Der Freitagmorgen startet zwar mit Hochnebel, der löst sich aber bis um die Mittagszeit auf und wird von reichlich Sonne abgelöst“, sagt Kai-Uwe Nerding vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Donnerstag. Der Nachmittag soll viel Sonnenschein und Temperaturen von bis zu neun Grad bringen. In der Nacht zum Samstag soll das Quecksilber in der Innenstadt bis zum Gefrierpunkt sinken. „Im Umland kann es bis zu minus zwei Grad kalt werden und den ersten Frost geben“, sagt Nerding.

Kaum eine Wolke am Himmel

Doch die Kälte verfliegt schnell: „Am Samstag liegt der Sonnenanteil tagsüber bei fast Hundert Prozent“, prognostiziert der Meteorologe, „kaum eine Wolke wird den blauen Himmel stören.“ Wärmer als am vorigen Tag wird es trotzdem nicht. „Trockene Luft aus dem Osten lässt die Temperaturen nicht über ein Maximum von neun Grad steigen“, heißt es. Wer in der Sonne spazieren geht, sollte die Jacke nicht zuhause lassen. Wer das Haus in der Nacht zum Samstag verlässt, sollte auch an einen Schal denken: Der Meteorologe sagt bis zu frostigen minus drei Grad voraus.

„Am Sonntag soll es tagsüber zwar noch einmal sonnig werden, die Temperaturen klettern aber nicht mehr über sechs Grad“, sagt Nerding. Trotzdem bleibe es stets trocken. Ab Montagmittag rechnet er mit ersten Wolken. Sie kündigen einen sogenannten Kaltlufttropfen an. Das Höhentief in den oberen Lagen der Wetterschicht soll zu Anfang der kommenden Woche für einen bewölkten Himmel und ein Temperaturmaximum von nur drei Grad sorgen. Es könnte sich also lohnen, die Sonnenstunden am Wochenende auszunutzen.

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