Anke Engelke wird Star einer Netflix-Serie. Foto: Netflix

Der amerikanische Streamingdienst Netflix meint es ernst mit dem Aufbau eines eigenen deutschen Serienangebots. Nun hat man Anke Engelke als Hauptdarstellerin gewonnen.

Berlin - Niemand wird Anke Engelke vorwerfen wollen, auf den Mund gefallen zu sein. Die kommende Netflix-Serie, in der sie eine Hauptrolle übernehmen wird, ist also ideal betitelt: „Das letzte Wort“. Es geht aber um keinen spöttische Schnodderschnauze, sondern um eine Trauerrednerin. Engelkes Figur, gab der Streaminganbieter vorab bekannt, verliere nach dem Tod ihres Mannes den Glauben an ihre Arbeit und die Kontrolle über ihre Familie. Als sie bemerkt, dass sie ihn nicht loslassen kann, beginnt sie, die Beerdigung ihres Mannes zu sabotieren, bis sie die richtigen Worte gefunden hat.

Die insgesamt sechs 45-minütigen Episoden der tragikomischen Serie werden von den Showrunnern Aron Lehmann (auch Regie) und Carlos V. Irmscher gelenkt und für Netflix von Pantaleon Films produziert. Die Ursprungsidee stammt vom Schauspieler Thorsten Merten (der Kriminalhauptkommissar Kurt Stich im „Tatort“ aus Weimar), die Drehbücher verantworten die Showrunner Lehmann und Irmscher gemeinsam mit den Autorinnen Nora Valo und Carolina Zimmermann.

Zum Heulen schön

Anke Engelke lässt Begeistertes verlauten: „Ich freue mich riesig auf ,Das letzte Wort’ und die gemeinsame Arbeit und Reise mit Netflix, Pantaleon, dem tollen Regisseur Aron Lehmann, dem großartigen Buch und den wunderbaren Kolleginnen. Hier knallen, wie im richtigen Leben, Drama und Humor ständig aufeinander. Familie und Beziehungen, Verlust und Trauer, Leben und Tod, die Absurditäten des Lebens, das Wiederfinden von Kraft und Lebensmut, alles drin. Zum Heulen schön.“

Und Rachel Eggebeen, bei Netflix für die eigenproduzierten Serien verantwortlich, lobt Engelke: „Mit ,Das letzte Wort’ haben wir die Möglichkeit, der Vielseitigkeit von Anke Engelke als Schauspielerin eine ganz neue Facette zu verleihen und diesen deutschen Superstar einem globalen Publikum präsentieren zu können.“

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: