Bleibt Emiliano Insua beim VfB, bekommt er wohl neue Konkurrenz – die Stuttgarter sind an Borna Sosa dran. Foto: Baumann

Die Suche nach guten und bezahlbaren Außenverteidigern ist schwierig. Der VfB hat nun einen Kandidaten an der Angel – und der war sogar schon in Stuttgart.

Stuttgart - Seit Tagen ist klar, dass Michael Reschke sich intensiv mit einer Verpflichtung von Borna Sosa beschäftigt. Nun wird der Wechsel des 20-jährigen Linksverteidigers von Dinamo Zagreb zum VfB immer wahrscheinlicher. Am Mittwoch nämlich weilte Sosa bereits in Stuttgart, um einen Medizincheck zu absolvieren. Nun stehen wohl finale Verhandlungsrunden an.

Für das kroatische Talent müsste der VfB wohl rund acht Millionen Euro an Dinamo Zagreb überweisen, im Gespräch ist zudem ein Vertrag bis 2022. Dass gute Außenverteidiger ihren Preis haben, ist keine Neuigkeit, da es extrem schwierig ist, für diese anspruchsvolle Position die richtigen Profis zu finden. Handlungsbedarf hat der VfB auf beiden Seiten.

Vier Assists in dieser Saison

Rechts klafft nach der Kreuzbandverletzung von Andreas Beck eine Lücke, die zuletzt Innenverteidiger Timo Baumgartl schließen musste. Links ist die Zukunft von Emiliano Insua unklar, der Vertrag des Argentiniers läuft am Saisonende aus, die Gespräche laufen. In Dennis Aogo steht eine Alternative im Kader, die von Trainer Tayfun Korkut zuletzt allerdings im defensiven Mittelfeld eingesetzt worden ist.

Borna Sosa hat in der laufenden Saison 20 Ligaspiele für Dinamo Zagreb, den Tabellenführer der kroatischen HNL, bestritten und dabei vier Tore vorbereitet. Zudem lief er bereits achtmal für die kroatische U-21-Nationalmannschaft auf. Er wäre nach Marc-Oliver Kempf (SC Freiburg) der zweite Abwehrspieler, mit dem sich der VfB für die kommende Saison einigt.

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