Der Widerstand gegen den Überwachungsstaat kennt in Watch Dogs Legion keine Altersgrenze: diese ältere Dame kennt keinen Spaß beim Kampf gegen die Sicherheitskräfte. Foto: Ubisoft

Ubisofts Hacker-Action bekommt mit Watch Dogs Legion einen dritten Teil. Es spielt im London der Post-Brexit-Ära und hat teilweise skurrile Hauptcharaktere.

Los Angeles - Nach dem Brexit geht es in London drunter und drüber: Auf den Straßen gibt es Tumulte, Bombenanschläge häufen sich und der Überwachungsstaat lässt unzählige Verdächtige einsperren, sodass die Gefängnisse überquellen – das Szenario von Watch Dogs Legion malt ein düsteres Bild von der britischen Hauptstadt, nachdem sich das Vereinte Königreich von der Europäischen Union abgespalten hat.

Die Hacker-Videospielserie bekommt damit einen dritten Teil, den Ubisoft auf der Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles vorstellte. Anders als bei den ersten zwei Teilen gibt es dabei nicht einen Hauptcharakter, sondern mehrere. Denn innerhalb der Bevölkerung wächst der Widerstand gegen den Überwachungsstaat.

Wenn Oma den Sicherheitsmann kalt macht

In Watch Dogs Legion können offenbar alle möglichen Zivilisten für Kampf gegen die Obrigkeit rekrutiert werden, die Bewegung hat dadurch ganz unterschiedliche Gesichter. Unter anderem auch das einer rüstig wirkenden älteren Dame, doch dieser erste Eindruck täuscht gewaltig. Im Trailer erledigt die ehemalige Auftragskillerin mit Leichtigkeit einen Sicherheitsmann. „Sie ist nicht alt, sie ist erfahren“, heißt es dazu aus dem Off.

Am 6. März 2020 soll das Hacker-Abenteuer in London starten. Dann kommt Watch Dogs Legion für Xbox One, Playstation 4, PC und Googles Konsole Stadia auf den Markt.

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