Die Waiblinger Straße ist eine der spannendsten von Bad Cannstatt. In der Bildergalerie gehen wir sie einmal hinauf bis zum „Jägerhaus“. Foto: Stadtarchiv/FN250-101

Die Waiblinger Straße führt raus aus der Stadt. 1942 ist sie ein ganzes Stück hübscher als heute. Doch der Krieg hinterlässt bereits Spuren – und mitten in unserem virtuellen Spaziergang durch das Bad Cannstatt wird die Idylle jäh zerstört.

Die Waiblinger Straße führt hinaus aus der Stadt, hinauf Richtung Fellbach und weiter ins Remstal. Auch deshalb ist sie (ebenso wie die daran anknüpfende Nürnberger Straße) eine der vielfältigsten im Stadtgebiet. Das war schon 1942 so, und damals gab es noch andere Dinge zu entdecken – wie unsere Bilderstrecke zeigt.

 

Ein städtischer Beamter lief die Straße vom Wilhelmsplatz ausgehend bergan. Mehrfach fotografierte er den Uff-Kirchhof. Auf einem der Bilder meint man sogar eine Trauernde über die Straße huschen zu sehen. Wenige Meter weiter oben, am Jägerhaus, würden heutige Betrachter vielleicht einen sanft verwilderten Garten sehen. Doch es handelt sich um Deckungsgräben, die einfachste Form von Schutz bei Luftangriffen. Der Krieg ist also schon gut sichtbar in dieser Straße, auch wenn noch keine Bomben gefallen sind.

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Dieser Spaziergang durch das Stuttgart vor 80 Jahren wird möglich dank der 12 000 Fotos im Bestand für unser Projekt „Stuttgart 1942“. Gemeinsam mit dem Stadtarchiv Stuttgart machen wir eine Stadt erlebbar, die es so nicht mehr gibt.

Der Spaziergang durch die Waiblinger Straße findet sich neben vielen weiteren in gedruckter Form auch im neuen „Stuttgart 1942“-Magazin. In unserem Onlineshop können Sie es mit Rabatt vorbestellen. Weiterhin verfügbar sind die beiden beliebten Magazine aus den Vorjahren (Magazin 2020 hier, Magazin 2021 hier – im Bundle gibt’s ebenfalls Rabatt).