Die FDP im Torhaus Zwanzig Foto: Martin Haar

Der gelbe „Genscher-Pulli“ von Matthias Oechsner sollte der FDP Glück für ein gutes Wahlergebnis bringen. Wie die Dinge liegen, hat es geklappt. Die Stuttgarter Liberalen sind durch die Bank zufrieden.

Stuttgart - Der Spitzenkandidat der Liberalen sorgt bereits vor der ersten Prognose für gute Stimmung in der Shisha-Lounge Torhaus Zwanzig. Matthias Oechsner trägt siegesgewiss einen gelben „Genscher-Pulli“. Und als die ersten Prognosen aller Wahlen aufploppen, brandet Beifall auf. „7,5 Prozent, das wär ein gutes Ergebnis“, sagt der Apotheker aus Botnang, „da wären wir ja gar nicht so weit von der SPD weg und lägen vor den freien Wählern.“

Später sind es sogar 8,0 Prozent. Wichtig sei freilich auch, dass dieses Ergebnis vier Sitze im künftigen Gemeinderat ausmachen würden – also Fraktionsstärke. Schulterklopfer für das Ergebnis verteilt auch Judith Skudelny. Die Generalsekretärin im Land meint: „Es freut mich, dass wir hier stärker sind als im Bundestrend.“

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