Waffentechnikschau in Stuttgart Protest gegen umstrittene Messe

Von Thomas Braun 

Mit Plakaten und Spruchbändern gegen die Waffentechnikschau Foto: Lichtgut/Piechowski
Mit Plakaten und Spruchbändern gegen die Waffentechnikschau Foto: Lichtgut/Piechowski

Auf dem Stuttgarter Marktplatz haben am Donnerstag etwa zwei Dutzend Menschen gegen die für Mai auf der Landesmesse geplante umstrittene Waffentechnikschau ITEC protestiert. Sie verlangten die Streichung der Veranstaltung aus dem Messekalender.

Stuttgart - Vor dem Rathaus haben am Donnerstag vor Beginn der Gemeinderatssitzung etwa zwei Dutzend Menschen gegen die umstrittene Waffentechnikmesse ITEC demonstriert. Auf Plakaten und Spruchbändern forderten sie, dass die Messe, auf der unter anderem Trainings- und Simulationssoftware für Polizei und Militär präsentiert wird, künftig aus dem Messekalender gestrichen werden soll. In Köln war die Waffentechnikschau vom dortigen Gemeinderat nach entsprechenden Protesten aus dem Veranstaltungsplan gestrichen worden.

Die umstrittene Messefindet vom 15. bis 17. Mai auf der Landesmesse statt. Organisationen wie Ohne Rüstung leben oder die Deutsche Friedensgesellschaft wollen, dass der Messeaufsichtsrat die ITEC absagt. Die Veranstalter überreichten dazu dem Ersten Bürgermeister und Messeaufsichtsratschef Michael Föll (CDU) entsprechende Protesterklärungen. Föll hatte nach Angaben der Aktivisten im Juni 2017 erklärt, eine solche Veranstaltung sei nicht grundsätzlich imageschädigend.

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