Begegnen Autofahrer einer Vatertagsgesellschaft, ist Vorsicht geboten. (Symbolbild) Foto: dpa

Sie haben oft reichlich Alkohol im Gepäck und sind schwer einzuschätzen: Torkelnde Vatertagsgesellschaften mit Bollerwagen oder am Fahrrad können eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer sein, warnt die Deutsche Verkehrswacht.

Berlin - An Christi Himmelfahrt (30. Mai) gehen viele in Gruppen und vielleicht auch mit Bollerwagen auf Tour. Sie machen den religiösen Feiertag zum sogenannten „Vatertag“. Teils ist auch reichlich Alkohol im Reisegepäck. Begegnen Autofahrer einer solchen Vatertagsgesellschaft, ist daher Vorsicht geboten.

„Fußgänger können unvermittelt auf die Fahrbahn torkeln oder erlauben sich einen gefährlichen Spaß mit anderen Verkehrsteilnehmern“, warnt Heiner Sothmann von der Deutschen Verkehrswacht (DVW). Die Dynamik einer alkoholisierten Gruppe lasse sich nur schwer einschätzen.

Bremsbereit fahren

Solche Gruppen überholen Autofahrer besser nur bei gut einsehbarer Straße ohne Gegenverkehr und extrem vorsichtig. Sie fahren dabei nur so schnell, dass sie jederzeit rechtzeitig bremsen können und halten viel seitlichen Abstand.

Radfahrergruppen seien hier schwer einzuschätzen. „Sie ziehen sich in Breite und Länge mitunter weit auseinander“, erläutert Sothmann. Manche Radler könnten sehr instabil auf dem Rad sein, plötzlich ausscheren oder sogar stürzen.

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