Der VfB Stuttgart und die Frage nach der Zukunft mit oder ohne Ausgliederung. Foto: dpa

Beim VfB Stuttgart laufen in diesen Wochen zwei Großprojekte parallel. Zum einen soll der Aufstieg in Liga eins gelingen, zum anderen die Ausgliederung vorangetrieben werden. Für Letzteres rührt der VfB jetzt kräftig die Werbetrommel.

Stuttgart - Die Ansage ist unmissverständlich: Geht es nach VfB-Präsident Wolfgang Dietrich und seinem Stab, sollen die Mitglieder am 1. Juni bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung für eine Ausgliederung des Profiabteilung stimmen. Dafür rühren die Verantwortlichen jetzt kräftig die Werbetrommel.

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Am Mittwoch erhielten die Mitglieder eine E-Mail mit einer längeren Ausführung, warum der VfB mit einer Ausgliederung in Zukunft deutlich besser dran wäre. Und verschickte zusätzlich noch einen Link zu einer neu eingerichteten Homepage. Unter „Ja zum Erfolg“ sollen die Mitglieder aufgeklärt werden.

In der Nachricht an die Mitglieder wird vor allem das Argument angebracht, dass der VfB ohne eine Ausgliederung in Zukunft nicht mehr konkurrenzfähig sei.

VfB-Fans reagieren erbost auf Werbung zur Ausgliederung

So heißt es: „Ganz klar: Mehr Geld bedeutet nicht automatisch mehr Erfolg – aber führt doch sehr wahrscheinlich dazu, weil die handelnden Personen wie z.B. Jan Schindelmeiser deutlich mehr Möglichkeiten zur Verfügung hätten.“

Und weiter: „Selbst wenn wir unseren Etat optimal einsetzen und uns keine Transferflops erlauben, werden wir ohne Ausgliederung nur schwer in der Lage sein, den VfB nachhaltig aus dem letzten Drittel der Etat-Tabelle herauszuführen und damit Gefahr laufen, immer wieder gegen den Abstieg zu kämpfen. Wir brauchen zusätzliche Mittel, um den VfB wieder dahin zu führen, wo er hingehört.“

Die Antwort der Mitglieder im Netz ließ nicht lange auf sich warten – und die fiel negativ bis erbost aus. Positive Reaktionen blieben zunächst aus.

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