Daniel Radcliffe, Rupert Grint und Emma Watson: Nach "Harry Potter" haben sie eine neue Mission - nämlich sich Harry, Ron und Hermine schnellstmöglich von den Fersen zu schütteln. Sonst könnte es ihnen gehen wie den Schauspielern in unserer Bildergalerie... Foto: Warner Bros. Pictures

Ob Luke Skywalker oder Hermine Granger: Manche Rollen kriegen Schauspieler nie wieder los.

Stuttgart - Die ewige Sissi, Pippi oder Carrie: Rollen als Schicksal - viele Schauspieler kennen das Gefühl, wenn einen der Filmcharakter wie ein Schatten begleitet, noch lange nachdem die letzte Klappe gefallen ist. Auch wenn es schmeichelt - viele leiden darunter, für immer auf eine Rolle festgelegt zu sein.

Die Kinderstars des Zaubererepos' "Harry Potter" könnte genau dieses Schicksal ereilen. Emma Watson ahnt bereits, was es bedeutet, die ewige Musterschülerin zu sein: "Ich habe das Gefühl, dass ich Hermine besser kenne als mich selbst. Es ist höchste Zeit, dass ich endlich Emma kennenlerne." Romy Schneider musste nach Frankreich fliehen, um die Kaiserin Sissi abzuschütteln - und selbst das half nur wenig: "Das pappt mein Leben lang wie Grießbrei an mir", sagte sie später über die Sissi-Filme.

Emma Watson dürfte zunächst einfach nur froh sein, dass die Klappe für "Harry Potter" gefallen ist. Während der vergangenen zehn Jahre habe sie sich nicht mal die Ohrläppchen durchstechen lassen dürfen. Auch gefährliche Sportarten wie Skifahren oder Reiten seien ihr nicht erlaubt gewesen. "Jetzt kann ich endlich tun und lassen, was ich will", sagte Watson.

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