Foto: Christoph Mett

Melodie nach dem elsässischen Volkslied „Es fuhr ein Fuhrknecht übern Rhein“.

1. |: Es fiel ein Reif in der Frühlingsnacht. :| Er fiel auf die zarten Blaublümelein, sie sind verwelket, verdorret.

2. |: Ein Knabe hatte ein Mägdlein lieb, :| sie flohen gar heimlich von Hause fort, es wusst’s nicht Vater noch Mutter.

3. |: Sie sind gewandert hin und her, :| sie haben gehabt weder Glück noch Stern, sie sind verdorben, gestorben.

4. |: Auf ihrem Grab Blaublümlein blühn, :| umschlingen sich zart wie sie im Grab, der Reif sie nicht welket, nicht dorret.

Die Notem zum Lied finden Sie hier.

Melodie: nach dem elsässischen Volkslied „Es fuhr ein Fuhrknecht übern Rhein“, 1807 Text: nach „Des Knaben Wunderhorn“, 4. Band, 1854. Dort ohne die 4. Strophe. Auch Zuccalmaglio (1803–1869) zugeschrieben, 1825

Von Christine Müller für das Liederprojekt gesungen.

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