Okazaki joggt. Für den Rest der Mannschaft geht's zur Sache. Hier die VfB-Trainingsbilder.

Stuttgart – Auf dem Trainigsplatz des VfB herrscht am Dienstag nicht gerade Gedränge. Die Nationalspieler sind auf Reisen. Zumindest diejenigen, die von ihren Nationaltrainern nominiert wurden. Auf Serdar Tasci, Cacau, Christian Gentner trifft das nicht zu, genauso wenig wie auf Cristian Molinaro, Khalid Boulahrouz und Martin Harnik. Sie gehören viel mehr zu den 13 Feldspielern, die Trainer Bruno Labbadia an diesem Vormittag um sich versammelt. 

Am Spielfeldrand ist hingegen mehr los als sonst. Ein Trainer-Lehrgang des russischen Verbandes holt sich auf dem Wasen Inspiration und dann sind da noch die Kollegen vom japanischen Fernsehen. Sie sind natürlich wegen Shinji Okazki da. Um ihn vor die Linse zu bekommen, benötigen sie ein Teleobjektiv. Der japanische Nationalstürmer dreht auf einem Nebenplatz seine Runden, begleitet vom Übersetzer und Physiotherapeuten. Am Morgen strengte er sich beim Laktat-Test an, nun soll er sich schonen.

"Schnelligkeit und Koordination"

Dafür eignet sich die ausgeprägte Einheit von Konditionstrainer Christos Papadopoulos wahrlich nicht. Er lässt die VfB-Profis durch allerhand Parcours sprinten. Mit und ohne Ball. Einen nennt er den Dschungelparcours. Im Slalom geht es hier durch einen Stangenwald. Und auf was kommt es im Dschungel an? "Schnelligkeit und Koordination", schreit Papadopoulos über den Platz.

Dann übernimmt Co-Trainer Eddy Sözer das Kommando. In Dreiergruppen üben die Profis, Abprallen, Passen, Hinterlaufen, Flanken und Torabschluss. Das Ganze in verschiedenen Varianten. Shinji Okazaki  sitzt  da schon längst in der Kabine. 


 

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