Ein VfB-Training ohne Zweikampf, dafür mit einem Pass nach dem anderen: Hier die Bilder.

Stuttgart – Fußball ist ein körperbetontes Spiel. Eigentlich. Die Trainingseinheit des VfB Stuttgart am Dienstagnachmittag verlief quasi ohne Körperkontakt. Kein einziger Zweikampf wurde geführt. Die einzigen Gegenspieler, an denen die Roten vorbei mussten, waren gelb, aus Kunststoff und in den Rasen gesteckt.

Langsam gehen Trainer Bruno Labbadia die Profis aus. Gerade einmal 14 Feldspieler standen auf dem Trainingsplatz. Zu den ohnehin sechs verletzten Spielern, kommen noch die angeschlagenen Niedermeier, Harnik und Cacau. Ihr Einsatz am Donnerstag gegen Lissabon ist gefährdet.

Gelben Männchen standen Spalier

Da will man bloß keine weitere Verletzung riskieren. Wohl auch deshalb lautete die Devise der Trainingseinheit: Passen, passen und noch mal passen. Die gelben Männchen standen Spalier und die Roten ließen den Ball laufen. Anspielen, Prallen lassen, direkt weiter, flach oder hoch, mit und ohne Torabschluss. Dazu rief Bruno Labbadia immer wieder über den Platz: "Seid aktiv, fordert den Ball."

Zum Abschluss wurde die Passübung aufs ganze Spielfeld ausgeweitet. Gegenspieler gab es deswegen trotzdem keine.  Nicht einmal die gelben aus Kunststoff. 
 

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