Foto: Belser

Immerhin 15 Profis haben am Freitag trainiert. Trotzdem musste der Trainer einspringen.

Stuttgart – So langsam kann man beim VfB Stuttgart wieder von einem Mannschaftstraining sprechen. Am Donnerstag musste Trainer Bruno Labbadia beim Trainingsspiel gegen die zweite Mannschaft noch auf einen A-Jugendlichen zurückgreifen, um elf Mann aufbieten zu können. Die Amateure schlugen die dezimierte Profimannschaft übrigens mit 1:0.

Am Freitagvormittag sah es zahlenmäßig schon deutlich besser aus. Die Nationalspieler kommen erst nächste Woche zurück auf den Wasen. Dafür stiegen die bisher angeschlagenen Patrick Funk, Serdar Tasci, Cristian Molinaro, Elson und Cacau wieder ins Mannschaftstraining ein. Und so versammelten sich immerhin 15 Profis auf dem Trainingsplatz. 

Labbadia stürmt vor

Auf dem Trainingsplan stand eine auffallend lockere Einheit. Fast sah es so aus, als wolle das Trainerteam den Profis keine Gelegenheit geben, sich erneut zu verletzen. Konditionstrainer Christos Papadopoulos ließ die Roten diesmal nicht sprinten, sondern leichte Kraft- und Dehnübungen machen. Statt auf Medizinbälle und Bleiwesten setzte er dabei auf leichte Holzstangen. Derweil drehten Arthur Boka und Philipp Degen auf dem Nebenplatz ihre Runden.
 
Die übrigen Profis spielten sich anschließend die Bälle in Zweiergruppen aus der Luft zu. Quasi als Aufwärmprogramm für den eigentlichen Höhepunkt der Trainingseinheit, dem Fußball-Tennis-Turnier. Vier gegen Vier auf zwei Plätzen. Ein Mann fehlte, also sprang Trainer Bruno Labbadia ein.

Er spielte hinten links. Doch da hielt es den gelernten Stürmer nicht lange. Er stürmte ständig vor ans Netz. Dort tat er dann das, was er früher ständig im Strafraum machte: Labbadia nickte ein.
 
 

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