Zwei von vier VfB-Talenten in der Warteschleife: Daniel Didavi (li.) und Sven Schipplock Foto: dpa

Beim VfB müssen sich vier Talente gedulden - und eines beschäftigt sich mit dem Abschied.

Stuttgart - Junge Fußballprofis wollen spielen, sich aufdrängen und für höhere Aufgaben empfehlen. Beim VfB müssen sich vier Talente gedulden - und eines beschäftigt sich mit dem Abschied.

Die Situation beim VfB ist nicht leicht - vor allem nicht für Talente. Im Kampf gegen den Abstieg ist keine Zeit für Experimente. Sven Schipplock (22), Daniel Didavi (21) , Patrick Funk (21) und Ermin Bicakcic (21) müssen sich hinten anstellen. "Wenn wir um Platz sechs spielen würden, könnte man die Jungs sicher ins kalte Wasser werfen", sagt Trainer Bruno Labbadia: "Es ist nicht leicht, für junge Spieler sich zu integrieren, wenn die Achse um sie herum verletzungsbedingt immer wegbricht und das Team nicht eingespielt ist."

Klar sei aber, dass er jeden Spieler unabhängig vom Alter von Anfang an bringen würde, wenn der sich aufdränge. Die Lage der Talente ist verzwickt. "Wir haben Geduld mit ihnen, wir fördern und wir fordern sie - aber wir verlangen jetzt auch Geduld von ihnen", sagt Labbadia. Schipplock, Didavi, Funk und Bicakcic müssen auf ihre Chancen warten - dennoch ist die Lage bei jedem Einzelnen unterschiedlich.

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