Bei den Fans ist das „Schlienz“ äußerst beliebt. Foto: Baumann

Nach dem Abstieg der zweiten Mannschaft des VfB Stuttgart II in die Regionalliga ist für den Verein eine Rückkehr ins Robert-Schlienz-Stadion vorstellbar – zumindest für einige Spiele.

Stuttgart - Die 1800 Besucher hatten ihren Spaß. Nicht so sehr am Spiel (die B-Jugend des VfB verlor im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft gegen Borussia Dortmund mit 2:3), und schon gar nicht am Wetter (es goss in Strömen). Aber dafür zumindest am „Schlienz“, der Heimspielstätte der VfB-Jugendmannschaften. In Fankreisen genießt das Stadion mit einem Fassungsvermögen von 5000 Zuschauern Kult-Charakter. Bis zur Gründung der dritten Liga vor acht Jahren trug auch die zweite Mannschaft der Roten ihre Heimspiele im Schatten der Mercedes-Benz-Arena aus, ehe Auflagen einen Umzug ins Gazi-Stadion erforderlich machten.

Nach dem Abstieg in die Regionalliga Südwest prüft der Club nun aber eine Rückkehr. Nach Informationen unserer Zeitung befindet sich der VfB in Gesprächen mit der Stadt, der Polizei und dem Süddeutschen Fußballverband. Dabei geht es darum, zumindest einzelne Spiele mit überschaubarem Fan-Aufkommen künftig in Cannstatt statt in Degerloch auszutragen. Die Sicherheitsbehörden haben dem VfB bereits ein Entgegenkommen signalisiert – eine endgültige Entscheidung steht aber noch aus.

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