Wolfgang Dietrich konnte 2017 Daimler als ersten Investor für den VfB gewinnen. Foto: Pressefoto Baumann

Der VfB Stuttgart kann wohl im Sommer den nächsten Investor begrüßen. Laut Präsident Dietrich ist man in aussichtsreichen Gespräch mit zwei potenziellen Partnern

Stuttgart - Der abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart darf im Sommer auf den Einstieg eines weiteren Investors hoffen. „Wir befinden uns mit zwei Partnern in aussichtsreichen Gesprächen, die bis 30. Juni positiv abgeschlossen sein sollten - auch bei einem Abstieg. Ein Partner, der so einen Fall nicht akzeptiert, wäre auch der falsche. Wir hätten dann knapp 20 Prozent der AG-Anteile veräußert und zusätzlich 40 Millionen Euro zur Verfügung“, sagte VfB-Präsident Wolfgang Dietrich der „Schwäbischen Zeitung“ (Samstag).

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Partner muss nicht aus der Region kommen

Im Gespräch war zuletzt die Vermarktungsfirma Lagardére. Dietrich wollte dies nicht kommentieren. Dass das französische Unternehmen kein regionaler Partner wäre, bedeute keine Abkehr vom ursprünglichen Plan, so der VfB-Boss. „Auch wenn es manche behaupten: Das haben wir nie versprochen. Ich sagte: Ein Investor aus der Region wäre wunderbar, Priorität aber hat, dass uns der Partner strategisch nach vorne bringt“, sagte Dietrich. Wenn der Verein einen Investor fände, „der auch Knowhow bringt in einem Bereich, in dem wir als Fußballverein Defizite haben, dann wäre das eine großartige Lösung.“

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