Jan Schindelmeiser steigt beim VfB Stuttgart als Sportdirektor ein. Foto: dpa

Der frühere Manager der TSG Hoffenheim, Jan Schindelmeiser, tritt beim VfB Stuttgart die Nachfolge von Robin Dutt an.

Stuttgart - Nach langer Suche hat der VfB Stuttgart einen neuen Sportvorstand gefunden: Jan Schindelmeiser (52). Der ehemalige Manager der TSG Hoffenheim tritt die Nachfolge von Robin Dutt an, der nach dem Saisonfinale und dem am 14. Mai besiegelten Abstieg in die zweite Liga entlassen worden war. Unter Schindelmeiser arbeitet als Bindeglied zwischen dem Vorstand und der sportlichen Abteilung künftig der Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger. In dieser Formation will der VfB das Projekt direkter Wiederaufstieg in Angriff nehmen.

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Die Verhandlungen mit Schindelmeiser liefen seit Wochen. Zuletzt überzeugte der 52-Jährige den Aufsichtsrats des Clubs mit Martin Schäfer, Ulrich Porth und Hartmut Jenner durch sein Fachwissen und seine Strategie, mit der er den VfB zurück in die Bundesliga führen will. Die erste Aufgabe von Schindelmeiser, der vor sechs Jahren als Manager in Hoffenheim zurückgetreten ist, wird sein, zusammen mit dem Trainer Jos Luhukay den endgültigen Kader für die neue Saison zusammenzustellen. Der VfB will noch einige Spieler verpflichtet, um für die kommenden Aufgaben gewappnet zu sein.

Schindelmeiser sagte zu seiner neuen Aufgabe. „Bei der Entscheidung für den VfB bin ich meiner Intuition gefolgt. Die Gespräche mit dem Aufsichtsrat und meinen künftigen Vorstandskollegen waren diskret, vertrauensvoll, inhaltlich professionell und gleichzeitig ausgesprochen herzlich. Ich kenne den Profifußball aus unterschiedlichen Perspektiven und konnte meinen Blick in den letzten Jahren sowohl von innen, als auch von außen auf die Vereine schärfen. Der VfB befindet sich aktuell in einer sehr schwierigen Phase. Der Abstieg und die tiefgreifenden personellen Veränderungen verbunden mit einer hohen Erwartungshaltung sind eine echte Herausforderung. Aber gleichzeitig stellt diese Aufgabe auch einen enormen Reiz dar. Es gilt nun gemeinsam mit allen Beteiligten einen Weg zu gehen, mit dem sich die Menschen im Klub und außerhalb identifizieren können und der deutlich macht, wofür der VfB steht und wohin er möchte – auf und neben dem Spielfeld.“

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