VfB-Vorstand Michael Reschke Foto: Baumann

Nach der Niederlage in Mainz klang VfB-Manager Michael Reschke so, als wolle er sich künftig in die Entscheidungen von Trainer Hannes Wolf einmischen. Nun rudert Reschke zurück.

Stuttgart - Sportvorstand Michael Reschke hat seine Aussage zu angekündigten Gesprächen über die Taktik des VfB Stuttgart relativiert. „Die Aufstellung und die Marschroute fürs Spiel bestimmt eindeutig Hannes Wolf. Unser Verhältnis ist nicht gut – es ist ausgesprochen sehr gut“, sagte Reschke der „Bild“-Zeitung. Nach dem schwachen Auftritt am Samstag und dem 2:3 beim FSV Mainz 05 konnten die Worte des 60-Jährigen auch so gedeutet werden, dass er sich in die Arbeit des Trainers einmischen wolle.

Hannes Wolf macht den Plan

„Wir müssen uns in dieser Woche zusammensetzen, um uns taktische und spielerische Änderungen zu überlegen“, hatte Reschke nach der Niederlage beim Abstiegskampf-Konkurrenten gesagt.

Der Coach Hannes Wolf sagte dazu: „Ich weiß nicht genau, wie er das gemeint hat. Es ist so, dass wir als Trainer-Team einen Plan machen und Michael vor jedem Spiel darüber informieren.“ Er sei mit Reschke im regelmäßigen Austausch, den er als „gesund“ empfinde.

Wie das Spiel gegen Mainz verlief, sehen Sie im Video:

Nur ein Sieg aus sechs Partien

Nach nur einem Sieg aus den vergangenen sechs Partien in der Fußball-Bundesliga hat der Druck auf Wolf und den Tabellen-14. zugenommen. Der 36-jährige Wolf hatte beim VfB im September 2016 erstmals eine Profi-Mannschaft übernommen und die Schwaben aus der 2. Bundesliga zurück ins Fußball-Oberhaus geführt.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: