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Der niederländische Verteidiger fühlt sich ungerecht behandelt: „So geht das nicht weiter“.

Stuttgart - Es ist kein Geheimnis, dass Khalid Boulahrouz beim VfB derzeit nicht gerade glücklich ist. Mit öffentlichen Unmutsäußerungen hatte sich der Abwehrspieler lange zurückgehalten - doch jetzt platzte es aus ihm heraus. "So geht das nicht mehr weiter. Es gefällt mir nicht, wie ich hier behandelt werde", polterte er. An einen vorzeitigen Abschied aus Stuttgart denkt der niederländische Nationalspieler aber noch nicht.

Der Grund für Boulahrouz' Frust: Nur sechsmal kam er in der laufenden Saison zum Einsatz, Trainer Christian Gross setzte in der Rückrunde viermal auf ihn - weil entweder Serdar Tasci oder Stefano Celozzi verletzt waren. Boulahrouz ist sauer. "Wenn ich das nicht wäre, dann wäre ich kein guter Profi. Ich bin kein Spieler für die Bank", betonte er.

Stattdessen ist er selbstbewusst genug, um zu sagen: "Ich bin zu 100 Prozent besser als die Rolle, die ich gerade spiele, ich habe die Qualität, jeden Samstag auf dem Platz zu stehen." Und genau deshalb hat er auch vor, seinen bis 2012 laufenden Vertrag beim VfB Stuttgart zu erfüllen. Er will sich durchsetzen: "Ich sage nun nicht, dass ich wegmöchte, ich sage nur, so geht es nicht weiter. Und vielleicht ändert sich etwas, vielleicht spiele ich in der nächsten Saison."

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