Lilian Egloff humpelt vom Trainingsplatz in Kitzbühel Foto: Baumann

VfB-Mittelfeldspieler Lilian Egloff hat sich bei einem Zweikampf mit Daniel Didavi im Trainingslager am rechten Sprunggelenk verletzt. Wie schwer die Verletzung ist, ist noch offen.

Stuttgart - Es war eine Szene, wie sie in jedem Trainingsspiel zigfach vorkommt. Ballannahme, aufdrehen, vorbeigehen – Lilian Egloff zeigte in dieser Situation, welch großes Potenzial in ihm schlummert. Daniel Didavi hatte das Nachsehen, musste den Youngster an sich vorbeiziehen lassen. Beim seinem Versuch, dies zu verhindern, verhakten sich beide ineinander. Am Ende lagen beide auf dem Boden, Didavis Knie landete auf dem Knöchel von Egloff.

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So weit, so gewöhnlich. Allerdings hatte der Sturz Folgen für den Youngster. Er konnte nicht weitermachen, musste von zwei Physios gestützt das Feld verlassen. Der Knöchel wurde begutachtet, getaped und gekühlt. Nach kurzer Ruhephase humpelte Egloff, erneut gestützt von den beiden Betreuern, zu einem Begleitfahrzeug des VfB-Trosses, wurde ins Hotel gebracht. Dort werden am Nachmittag eingehendere Untersuchungen folgen, die dann endgültigen Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben sollen.

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Müsste Egloff verletzt die Segel für das Trainingslager in Kitzbühel streichen, wäre er nach Erik Thommy (Ellbogenverletzung, bereits operiert) und Roberto Massimo (Knöchelverletzung, Ergebnis des MRT in Stuttgart steht noch aus) bereits der dritte Akteur, der sich in Österreich schwerer verletzt hat.

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