Die Frauen des VfB Stuttgart haben ihre Auftaktaufgabe gegen den VfL Herrenberg gemeistert. Doch es war ein ganz schön hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Heiko Gerber.
Vor den Augen von Präsident Claus Vogt und dem Vorstandsvorsitzenden Alexander Wehrle sind die Frauen des VfB Stuttgart erfolgreich in die Oberliga-Saison gestartet. Beim 1:0 (1:0) der Mannschaft von Heiko Gerber gegen den VfL Herrenberg zeigte sich vor 450 Zuschauern aber, dass ganz schön Druck auf dem Kessel bei der Frauenfußball-Abteilung ist. Der Aufstieg muss gelingen, und diesen Umstand merkte man den Akteurinnen in den weiß-roten Trikots deutlich an.
Nach der Führung durch Kapitänin Jana Beuschlein (8. Minute), die mit ihrer Bundesligaerfahrung auf dem Feld den Unterschied machte, lief bei den Brustring-Damen im Spielverlauf immer weniger zusammen. Erst gegen Ende des zweiten Durchgangs, als der VfL Herrenberg aufmachen musste, kam der VfB wieder zu Situationen,die man als Torchance klassifizieren konnte. Doch wirklich zwingend war keine davon. Im Gegenteil, die Gerber-Truppe konnte sich bei Torhüterin Besa Leci bedanken,die sich mehrfach hellwach zeigte und die Herrenberger Möglichkeiten abräumen konnte.
Der Trainer musste nach Abpfiff erst einmal durchpusten. „Das war ein hartes Stück Arbeit“, stöhnte Gerber nach dem knappen Erfolg. „Man hat gesehen, dass einige meiner Spielerinnen ihre Nervosität nicht ablegen konnten und daher auch nicht an ihr Leistungsniveau gekommen sind.“ Dennoch war er unter dem Strich zufrieden und fand sogar noch etwas Positives am knappen Ergebnis. „So ist es vielleicht besser als ein deutlicher Erfolg – weil wir jetzt wissen, dass noch jede Menge Arbeit auf uns wartet.“