In der Meistersaison 2006/07 verlor der VfB Stuttgart zum Auftakt der Rückrunde in Nürnberg. Serdar Tasci sah beim 1:4 die Rote Karte. Foto: Baumann

Der VfB Stuttgart und der Start in die Rückrunde der Fußball-Bundesliga – ein Prognose fällt schwer, wie ein Blick in die vergangenen 20 Jahre zeigt.

Stuttgart - Nach 33. Minuten war die Welt beim VfB Stuttgart noch in Ordnung. Zwar hatte Iwan Saenko den 1. FC Nürnberg in Führung gebracht, Cacau gelang aber der Ausgleich. Doch dann nahm das Unheil seinen Lauf. Erst traf Vratislav Gresko zum 2:1 für den Club, dann sah der damals blutjunge Serdar Tasci Rot, Markus Schroth erhöhte auf 3:1 – und das ganze Unglück gipfelte im Eigentor durch Ludovic Magnin. Der VfB hatte den Rückrundenstart der Bundesligasaison 2006/2007 ordentlich in den Sand gesetzt – und war wenige Wochen später Deutscher Meister.

Viele Siege, viele Niederlagen

All das zeigt: Auf das Orakel im ersten Spiel der zweiten Saisonhälfte ist nicht wirklich Verlass. Schon gar nicht beim VfB Stuttgart, der zum Start der Rückrunde eine wahre Wundertüte ist. Das zeigt ein Blick in die vergangenen 20 Jahre.

Neun Siege feierten die Weiß-Roten an Spieltag Nummer 18, aber es setzte auch neun Niederlagen, zwei Partien endeten Unentschieden. Eine Prognose auf den Rest der Saison ergab sich daraus meist nie.

Unsere Bildergalerie zeigt im Detail, wie es in in den vergangenen zehn Jahren bei Start in die Rückrunde gelaufen ist. Viel Spaß beim Durchklicken.

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