Benjamin Pavard wechselt nach München. Foto: dpa

Benjamin Pavard wechselt zur kommenden Saison zum FC Bayern München. Der VfB-Profi unterschreibt einen Fünfjahresvertrag beim Rekordmeister.

Doha - Fußball-Weltmeister Benjamin Pavard verlässt im Sommer erwartungsgemäß den VfB Stuttgart und wechselt zum FC Bayern. Der französische Verteidiger unterschrieb bei den Münchnern einen Vertrag über fünf Jahre. „Das ist ein richtig guter Spieler, der auf mehreren Positionen einsetzbar ist“, sagte Münchens Sportdirektor Hasan Salihamidzic am Mittwoch im Trainingslager des deutschen Rekordmeisters in Doha. „Das ist ein junger Spieler, der Weltmeister ist. Wir sind sehr froh und stolz.“

Lesen Sie auch: Au revoir, Benjamin Pavard

35 Millionen Euro als Ablöse

Pavard kann in der Innenverteidigung und als rechter Außenverteidiger spielen. Den VfB Stuttgart kann der 22-Jährige im kommenden Sommer dank einer Ausstiegsklausel für eine Ablösesumme in Höhe von 35 Millionen Euro verlassen. Nach Corentin Tolisso wird er nach derzeitigem Stand der zweite aktuelle Weltmeister im Kader der Bayern sein, die ihr Aufgebot verjüngen wollen.

In der Rückrunde der Fußball-Bundesliga soll Pavard zunächst noch mithelfen, den drohendenden Abstieg des VfB zu verhindern. Ob der Abwehrspieler aber zum Auftakt der zweiten Halbserie am 19. Januar gegen den FSV Mainz 05 mitwirken kann, ist äußerst fragwürdig.

Pavard nicht im Trainingslager

Aufgrund eines Muskelbündelrisses im Oberschenkel reiste der Franzose nicht mit ins Trainingslager im spanischen La Manga, sondern absolviert in Stuttgart ein individuelles Programm. Bereits die letzten drei Bundesligapartien vor der Winterpause hatte der Stammspieler verpasst.

Seit dem Sommer 2016 spielt Pavard bei den Schwaben. Er stieg mit dem VfB in die 1. Bundesliga auf und reifte zum französischen Nationalspieler. In der Hinrunde konnte der 22-Jährige nicht komplett an die zuvor starken Leistungen anknüpfen. Er übernehme die Verantwortung für seine Fehler, sagte Pavard Anfang Dezember noch vor seinem Muskelbündelriss: „Ich war ziemlich müde nach der WM.“

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: